Registrierung Jugend präsentiert Bundeskongress geöffnet

Bundeskongress vom 25. - 27. Oktober 2018

Waren Wissen und Wissensweitergabe lange fest an Sprache und Text gebunden, gewinnt die Visualität in der Wissensvermittlung immer mehr an Bedeutung, indem sie Texte ergänzt oder sogar ganz ersetzt. Auch in akademischer Lehre und Schule ist dieser Wandel wahrzunehmen, zum Beispiel durch die gesteigerte Bedeutung der Präsentation als Vermittlungs- und Prüfungsformat.

Der erste Jugend präsentiert Bundeskongress widmet sich diesem Wandel und möchte die Bedeutung von visuell vermitteltem Wissen in Praxisberichten, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops aus verschiedenen Perspektiven diskutieren und beleuchten. Das gesamte Programm können Sie hier einsehen.

Ab sofort ist die Anmeldung zum Kongress und Registrierung für die Workshops möglich.

 

 

Toolkit Präsentation

In der Vorbereitung zu einer gelungenen Präsentation gibt es fünf Schritte, an denen du dich orientieren kannst. Bevor du loslegst, solltest du dir Gedanken über deine Zuhörer und die Umgebung, in der du präsentierst, machen. Dann geht es an die Recherche zu deinem Thema, bei der es zu beachten gilt, welche Quellen du verwendest und wie du deine Präsentation strukturierst. Damit dich deine Zuhörer auch verstehen, solltest du darauf achten, dass du eine verständliche Sprache verwendest. Um dein Thema zu visualisieren, gibt es eine große Auswahl an Medien, doch welches davon passt am besten zu deinem Thema? Und schließlich dein großer Moment, die Aufführung deiner Präsentation. Im Toolkit findest du das Werkzeug, mit dem deine Präsentation zu einer runden Sache wird!

  • Bevor es los geht

    Der erste Schritt zu deiner gelungenen Präsentation ist die Rhetorische Situationsanalyse. Das heißt nichts anderes, als dass du dir erst einmal einen Überblick verschaffst. Wer sind deine Zuhörer, was wissen sie schon und was interessiert sie? Wo und wann präsentierst du, was gibt es da zu beachten? Und welche Medien passen am besten zu Thema, Ort und Zuhörern?

  • Was sag ich?

    Was sag ich überhaupt in meiner Präsentation? Das Thema hast du schon, aber jetzt muss deine Präsentation mit Inhalten gefüttert werden. Dazu brauchst du gute und verlässliche Quellen, aus denen du nur das herausziehst, was wirklich relevant für deine Präsentation ist und womit du gut argumentieren kannst um deinen Zuhörern dein Thema schlüssig darzustellen.

  • Wie sag ich es?

    „Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.“ Bitte was?? Genau. Damit deine Mitschüler gut folgen können, solltest du auf eine verständliche Sprache und einen klaren Aufbau deiner Präsentation achten. Also, lieber einfacher als komplizierter.

  • Wie zeig ich es?

    Thema steht, Inhalte stehen, dann jetzt noch schnell alles auf ein paar Folien zusammenfassen. Stopp! Überlege einmal, ob nicht vielleicht ein anderes Medium besser passen würde, um deinen Zuhörern dein Thema zu erklären. Es gibt viele Medien, mit denen du deine Präsentation visualisieren kannst und jedes hat seine Vorteile. Aber welches ist das richtige für dich?

  • Mein Auftritt!

    Wenn alles vorbereitet ist, geht es an die Aufführung deiner Präsentation. Das ist zwar aufregend, macht aber auch Spaß. Denn jetzt geht es darum, dein Thema überzeugend rüberzubringen. Und dass dabei du mit deinem Körper und deiner Stimme eine ganz große Rolle spielst, wirst du hier sehen. Das Ganze nennt man dann übrigens Performanz.

Bericht zum Zukunftsworkshop in Heidelberg

Vorstellung beim Zukunftsworkshop in Heidelberg

Christian Kleinert // 12. Juli 2018


In regelmäßigen Abständen ist man gut beraten, wenn man vom eigenen Tun ein paar Schritte Abstand nimmt, um zu schauen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist. Wer sich orientieren will, ist ebenso gut beraten, auf dem Weg immer diejenigen Leute zu fragen, die sich auskennen: auf Jugend präsentiert gemünzt sind dies vor allem Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Ende April haben wir genau dies getan und im Studio der Villa Bosch, direkt am Sitz der Klaus Tschira Stiftung, hoch über der Heidelberger Altstadt  einen kleinen Zukunftsworkshop veranstaltet: Mit Alumni des JP-Wettbewerbs, Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Gemeinsam haben wir über relevante Entwicklungen und Trends für das Projekt Jugend präsentiert diskutiert und versucht, mögliche Zukunftsperspektiven zu skizzieren. Einen Diskussionsstrang haben wir im aktuellen Blogbeitrag zusammengefasst.

Newsletter Nr. 57, Juli 2018

Im aktuellen Newsletter freuen wir uns über eine Auszeichnung, laden Sie herzlich dazu ein, sich den Termin für das Bundesfinale 2018 schon einmal im Kalender zu markieren und sich außerdem für den ersten Jugend präsentiert Bundeskongress zu registrieren. Es gibt außerdem einen neuen Impuls und ein kleines Ferienspecial.