Regionale Qualifikationsrunden laufen

Jugend präsentiert ist zur Zeit wieder auf Reisen, denn in sechs regionalen Qualifikationsrunden geht es aktuell im Wettbewerb um die spannende Frage: Wer überzeugt bei einer Qualifikationsrunde noch einmal die Jury und schafft es unter die besten 100 Teilnehmenden, die am Ende im Finale stehen? 

Bei den Qualifikationsrunden erwartet die Schüler*innen zunächst ein Warm-up, bei dem Sie Körper uns Stimme lockern und aufwärmen können, bevor es dann ernst wird: Am Nachmittag heißt es für die Teilnehmenden, mit einer kurzen Form ihrer Bewerbungspräsentation noch einmal direkt vor einer zweiköpfigen Jury zu präsentieren. Wer bei der Qualifikationsrunde weiterkommt darf sich gleich doppelt freuen: Nicht nur geht es für die Regionalsieger direkt nach Berlin ins Finale, zusätzlich wartet auf sie ein dreitägiges Präsentationstraining, die Präsentationsakademie, mit tollem Rahmenprogramm!

Wie so eine Qualifikationsrunde abläuft, hat Erona vom Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld letztes Jahr im Blog für euch festgehalten.

Mehr zu den Qualifikationsrunden gibt es hier.

Toolkit Präsentation

In der Vorbereitung zu einer gelungenen Präsentation gibt es fünf Schritte, an denen du dich orientieren kannst. Bevor du loslegst, solltest du dir Gedanken über deine Zuhörer und die Umgebung, in der du präsentierst, machen. Dann geht es an die Recherche zu deinem Thema, bei der es zu beachten gilt, welche Quellen du verwendest und wie du deine Präsentation strukturierst. Damit dich deine Zuhörer auch verstehen, solltest du darauf achten, dass du eine verständliche Sprache verwendest. Um dein Thema zu visualisieren, gibt es eine große Auswahl an Medien, doch welches davon passt am besten zu deinem Thema? Und schließlich dein großer Moment, die Aufführung deiner Präsentation. Im Toolkit findest du das Werkzeug, mit dem deine Präsentation zu einer runden Sache wird!

  • Bevor es los geht

    Der erste Schritt zu deiner gelungenen Präsentation ist die Rhetorische Situationsanalyse. Das heißt nichts anderes, als dass du dir erst einmal einen Überblick verschaffst. Wer sind deine Zuhörer, was wissen sie schon und was interessiert sie? Wo und wann präsentierst du, was gibt es da zu beachten? Und welche Medien passen am besten zu Thema, Ort und Zuhörern?

  • Was sag ich?

    Was sag ich überhaupt in meiner Präsentation? Das Thema hast du schon, aber jetzt muss deine Präsentation mit Inhalten gefüttert werden. Dazu brauchst du gute und verlässliche Quellen, aus denen du nur das herausziehst, was wirklich relevant für deine Präsentation ist und womit du gut argumentieren kannst um deinen Zuhörern dein Thema schlüssig darzustellen.

  • Wie sag ich es?

    „Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.“ Bitte was?? Genau. Damit deine Mitschüler gut folgen können, solltest du auf eine verständliche Sprache und einen klaren Aufbau deiner Präsentation achten. Also, lieber einfacher als komplizierter.

  • Wie zeig ich es?

    Thema steht, Inhalte stehen, dann jetzt noch schnell alles auf ein paar Folien zusammenfassen. Stopp! Überlege einmal, ob nicht vielleicht ein anderes Medium besser passen würde, um deinen Zuhörern dein Thema zu erklären. Es gibt viele Medien, mit denen du deine Präsentation visualisieren kannst und jedes hat seine Vorteile. Aber welches ist das richtige für dich?

  • Mein Auftritt!

    Wenn alles vorbereitet ist, geht es an die Aufführung deiner Präsentation. Das ist zwar aufregend, macht aber auch Spaß. Denn jetzt geht es darum, dein Thema überzeugend rüberzubringen. Und dass dabei du mit deinem Körper und deiner Stimme eine ganz große Rolle spielst, wirst du hier sehen. Das Ganze nennt man dann übrigens Performanz.

Vom Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis bei Jugend präsentiert

Vollbesetzter Hörsaal einer Universität

Von Michael Pelzer // 24. April 2018


Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Wissensvermittlung ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit in der Forschungsstelle von Jugend präsentiert: Das beinhaltet die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre ebenso wie die stetige Frage nach Übertragungsmöglichkeiten auf unsere vielfältigen Bildungsangebote, Formate und Materialien. Welche Gedanken dahinterstecken, beleuchten wir in diesem Blogbeitrag etwas näher – und berichten dabei auch aus einem Proseminar, das Michael Pelzer im vergangenen Wintersemester am Tübinger Seminar für Allgemeine Rhetorik zum Thema "Podcasts" angeboten hat.

Newsletter Nr. 52, Februar 2018

Im neuen Newsletter sind wir auf der Suche nach Bewerbungsvideos für den Jugend präsentiert Bundeswettbewerb 2018, nach Beiträgen für den Kongress im Oktober und nach Teilnehmer*innen für unsere kleine Ausgabe des Wettbewerbs bei Explore Science im Juni. Außerdem gibt es Freiexemplare des druckfrischen Science Notes Magazins und einen neuen Impuls zum Thema Visualisierung in Präsentationen.