Dein Auftritt

Mit Körper und Stimme die Welt bewegen!
Performanz

Alles ist vorbereitet, jetzt geht es darum, dein Thema überzeugend vor deinen Zuhörern rüberzubringen. Dabei setzt du deinen Körper und deine Stimme ein. Dazu haben wir dir hier ein paar Tipps und Tricks gesammelt.
  • Hilfe, mein Körper spricht!
    Körperhaltung

    Deine Körperhaltung zeigt, wenn du dich mit deinem Thema während der Präsentation wohlfühlst. Halt dich also nirgendwo fest, sondern zeig mit einer offenen Haltung und durch Blickkontakt, dass du gerne was zu deinem Thema erzählst – dann stellt sich eine gute Körpersprache meist ganz von selbst ein und alle hören dir viel lieber zu!

  • Wirf die Hände in den Himmel, so dass es jeder sieht!
    Gesten

    Gestikulieren heißt nicht einfach mit den Händen rumfuchteln. Gesten können den Vortrag strukturieren und Inhalte veranschaulichen. Aufzählungsgesten (erstens, zweitens, drittens) unterstützen deine inhaltliche Struktur. Der Einsatz von linker und rechter Hand verdeutlicht, dass es zwei unterschiedliche Aspekte gibt (einerseits, andererseits). Gesten zeigen außerdem auch, dass dir etwas wichtig ist.

  • Ein Lächeln für Sympathie und Souveränität!
    Mimik

    Wem hörst du lieber zu? Jemandem, der eine fiese Grimasse zieht, oder jemandem, der dich anlächelt? Ein freundliches Lächeln zur Begrüßung zeigt, dass deine Zuhörer willkommen sind und du dich auf deine Präsentation freust. Außerdem: Wer freundlich ist, der wirkt auch kompetent und souverän!

  • Sag’s ihnen direkt ins Gesicht!
    Blickkontakt

    Hat schon mal jemand mit dir geredet, ohne dich dabei anzuschauen? Das fühlt sich komisch an, oder? Durch regelmäßigen Blickkontakt fühlen sich deine Zuhörer von dir persönlich angesprochen. Zugleich kannst du so auch prüfen, ob die Zuhörer noch aufmerksam sind und dir zuhören.

  • Dress for success!
    Kleidung

    Frage: Im Jogginganzug oder in der Abendgarderobe präsentieren? Antwort: Vor allem muss die Kleidung zu dir passen! Kleidung hat aber auch eine Botschaft, sie verrät, ob du die Sache ernst nimmst oder ob du dich verstellst. Am wichtigsten ist, dass dich deine Kleidung beim Präsentieren nicht behindert oder ablenkt, sie muss also auch praktisch sein!

  • Space: The Final Frontier!
    Raumverhalten

    Während alle sitzen müssen, bist du bei deiner Präsentation die einzige Person im Raum, die sich auch bewegen darf – die Chance solltest du dir nicht entgehen lassen! So macht es nämlich auch mehr Spaß, dir beim Präsentieren zuzusehen, als wenn du die ganze Zeit starr auf einem Fleck stehst. Versteck dich also nicht hinter deinem Laptop oder Experiment und achte darauf, dass du genügend Platz hast, um dich zu bewegen.

  • Mach es laut!
    Lautstärke

    Wenn man dich nicht hört, kann dich auch niemand verstehen! Mach dir vorher klar, wie groß der Raum ist und pass deine Lautstärke daran an. Nimm während der Präsentation Blickkontakt mit deinen Zuhörern auf, dann sprichst du automatisch so laut, dass dich alle verstehen.

  • Sprich nicht schneller, als du denken kannst!
    Sprechtempo

    Klar: Wenn du zu schnell sprichst, kann dir keiner mehr folgen. So geht die beste Präsentation den Bach hinunter. Vor einer großen Gruppe sollte man immer etwas langsamer sprechen, als im Gespräch unter vier Augen. Achte also darauf, nicht zu viel Tempo aufzunehmen, so dass deine Zuhörer mitkommen – und auch mitdenken können.

  • La la lall-ala la!
    Satzmelodie

    Nicht immer ist alles gleich wichtig. Das muss auch durch dein Sprechen klar werden. Betonst du während der Präsentation einige Wörter ganz bewusst, so merken deine Zuhörer ganz unbewusst, dass es sich dabei um etwas handelt, was dir am Herzen liegt. Also sprich nicht so monoton, sondern mach was aus deiner Stimme!

  • Have a Break …
    Sprechpausen

    Schon mal ’ne Pause gemacht? Pausen sind ein unglaublich wirkungsvolles Mittel, um Spannung und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch bei komplizierten Dingen oder bei schwierigen Diagrammen kann eine gezielte Pause deinen Zuhörern helfen, den Inhalt besser zu verstehen. Also bitte keine Endlossätze, ok? Pausen kommen einem selbst oft viel länger vor, als sie tatsächlich sind. Lass dich davon nichtverunsichern.

  • Fülllaute
    Quasi ömm und sozusagen ähh …

    Funfact: Hast du gewusst, dass jede Sprache ihre eigenen Fülllaute hat? In einem freien Vortrag kommen sie fast immer vor und sie komplett zu vermeiden, ist schwer – und auch gar nicht nötig! Wenn du aber zu viele Fülllaute verwendest, zeigst du dadurch, dass du von deinem Thema eigentlich keine Ahnung hast. Und wie verhindert man das? Tja, allein durch vorher üben, üben, üben

Alle Tipps zur Performanz auf einen Blick

Was du noch für eine perfekte Präsentation wissen musst