Jahrespräsentation


Von Jutta Krautter // 5. Januar 2018


Der Jahreswechsel bringt es mit sich, sich Gedanken über das vergangene Jahr zu machen, Bilanz zu ziehen, Höhe- und Tiefpunkte zu reflektieren, Anfang und Ende in Beziehung zu setzen und sich auch die ruhigeren Zwischenzeiten noch einmal vor Augen zu halten. Und wer sich lange mit einem thematischen Schwerpunkt wie der Rhetorik bzw. der Präsentation beschäftigt, der zieht vielleicht auch irgendwann Parallelen zum Jahresverlauf:

War es nicht so, dass vor allem der Anfang des Jahres nicht nur dank glanzvollen Silvesterfeuerwerks gut in Erinnerung geblieben ist, sondern auch, weil man das neue Jahr aufmerksam begrüßt, einen Ausblick auf das Kommende gewagt und sich Vorsätze, ja Leitsätze vorgenommen hat?

War nicht der Hauptteil des Jahres gefüllt vom Argumentieren, vom Auseinandersetzen und Experimentieren?

Und das silvestrige Bilanzziehen und Reflektieren des ‚roten Jahresfadens‘ ist doch auch in gewisser Weise eine Zusammenfassung, und das Feuerwerk (nicht nur Begrüßung, sondern auch) Abschied samt Appell und Prognose.

Aber selbst wenn das Jahr ganz anders als eine Präsentation verlaufen sein sollte, wenn der Anfang eher verschlafen und unspektakulär war, es in der Mitte Appelle, Rückblicke und Zusammenfassungen gab und das Ende einen argumentativen Höhepunkt bildete, so kann man doch zu folgendem Schluss kommen:

Das Jugend präsentiert-Team wünscht allen ein wunderbares Jahr 2018, mit einer ansprechenden Einleitung, einem ausgezeichneten Hauptteil und einem – wenngleich das ja noch eine Weile dauert – gelungenen Schluss!

Bilder: © Jugend präsentiert


Jutta Krautter

Forschungsstelle//Universität Tübingen