Fünf Fragen an Jessica Heimbichner, Teilnehmerin der ersten digitalen Präsentationsakademie

Arbeitsplatz während der Präsentationsakademie.

Von Maximilian Beyer // 10.07.2020


Die erste digitale Präsentationsakdemie von Jugend präsentiert neigt sich dem Ende. Aufgeteilt auf zwei Gruppen befassten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Wochen lang intensiv mit dem Präsentieren. Neben Online-Seminaren und einer Selbstlernphase bot ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm die Möglichkeit, sich auch außerhalb der Lerneinheiten kennenzulernen. Mit dabei war auch Jessica Heimbichner von der Lichtenbergschule in Kassel. In einem Interview schildert sie ihre Eindrücke und Erfahrungen. 

Die Präsentationsakademie ist vorbei. Wie waren die vergangenen zwei Wochen mit Online-Seminaren, Selbstlernphase und Rahmenprogramm für dich? 

Ich habe in den letzten zwei Wochen viel Neues gelernt. Außerdem fand ich die Mischung aus Online-Seminaren und den Selbstlernphasen dazwischen abwechslungsreich. Insgesamt hat alles viel Spaß gemacht. Der Austausch mit anderen Schülerinnen und Schülern kam auch nicht zu kurz. 

Die Coronavirus-Pandemie hat dazu geführt, dass die Präsentationsakademie in diesem Jahr das allererste Mal digital stattfand – ein kleines Abenteuer für uns alle. Wie empfandest du den Austausch innerhalb deiner Gruppe mit deiner Juniortrainerin und den anderen Schülerinnen und Schülern im digitalen Raum – also in den Online-Seminaren, aber zum Beispiel auch auf der Plattform?

Besonders bei den Online-Seminaren hat man zwischenzeitlich vergessen, dass man sich gar nicht in einem Raum aufhält, sondern aus ganz verschiedenen Orten zugeschaltet ist. Das empfand ich als Vorteil bei der digitalen Präsentationsakademie. Auch, dass man sich dadurch das Anreisen sparen konnte. 

Wahrscheinlich präsentierst du normalerweise eher in einem Klassenzimmer, jetzt müssen aber aufgrund von Corona Präsentationen online stattfinden. Was war beim Online-Präsentieren zu Beginn neu und vielleicht eine Herausforderung für dich? 

Zu Beginn fiel es mir schwer, mir das Gestikulieren abzugewöhnen, beziehungsweise so an die neuen Umstände anzupassen, dass es das Gesagte trotzdem unterstützt. 

In der Präsentationsakademie lernen die Teilnehmenden anhand von fünf verschiedenen Modulen, wie sie eine gelungene (Online-)Präsentation halten können. Welche Tipps oder Übungen aus den Modulen haben dir besonders geholfen für deine (Online-)Präsentation? 

Eigentlich muss ich sagen, dass ich aus jedem Modul etwas mitnehmen konnte und alles sehr lehrreich war. Aber das Modul Fünf zur Performanz hat mir am Ende nochmal dabei geholfen alles zu verinnerlichen und anzuwenden. 

Was war dein ganz persönliches Highlight der digitalen Präsentationsakademie?

Definitiv die Präsentationen von den Teilnehmenden meiner Gruppe am Ende der Präsentationsakademie. Uns allen war das Thema Mikroplastik vorgegeben und doch hat jeder etwas anderes daraus gemacht. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass es ganz individuelle Möglichkeiten gibt, um ein Thema ansprechend und verständlich zu präsentieren. 

 

 

Foto: © Jessica Heimbichner


Maximilian Beyer
Projektbüro // Wissenschaft im Dialog Berlin